Kuh, halt endlich mal still!


Tiere knipsen. Das ist sicher eine Sache, die jeder schon mal versucht hat und ist daran sicher auch schon gescheitert. All diese Tierchen sind zu weit weg, zu schnell, zu scheu, zu klein. Es gibt tausend Gründe ein Bild zu verbocken. Nicht jeder verfügt über Svens „Weltraumteleskope“ um Piepmätze aus 100 km einzufangen 🙂
Ja, einen Löwen in freier Wildbahn zu fotografieren, wäre toll. Wahrscheinlich würde ich aber bei einer Distanz unter 100 m so sehr zittern, dass man auch glauben könnte, es wäre ein beiges Angorakaninchen. So habe ich das gesehen bei einem Kumpel der in Zimbabwe war.
Ich mag Kühe. Punkt. Sie sind schön und geduldig, oft witzig und manchmal drehen sie auch total am Rad und fressen Wäsche von der Leine. Normalerweise sind sie sanft und schauen einem zwischen traurig und irre an. Der Vorteil bei Kühen. Sie haben keine Angst. Ich vor ihnen schon ein wenig. Klar, nie vergessen es gibt da immer wieder Unfälle. Zentnerschwere Tiere mit Hörnern am Kopf sind nicht zu unterschätzen.
Man kommt an sie heran, man kann sie gut beobachten und mit einer Hand voller Löwenzahn auch streicheln. Das geht übrigens bei fast allen Hoftieren. Nicht verzweifeln wenn es kein Löwen, Leopard, Elefant oder Schwarzbär vor der Linse gibt. Ich empfinde Tierfotografie als das schwierigste Thema überhaupt. Man sollte klein anfangen. Nicht zu profan wie Tante Ernas Fiffi, den will wirklich kaum noch jemand sehen. Den gibt es schon tausende Male auf Facebook.
Pilze zum Beispiel sind auch einfach oder manche machen Fotoserien von überfahrenen Tieren. Klingt komisch ist aber auch eine Aussage.

Deshalb heute von mir lebende Kühe aus den Alpen. Die konnte ich übrigens knipsen während ich gerade Kuchen aß. Nach einer nebligen harten Wanderung darf man auch mal Kuchen essen. Tolle Augen haben Kühe trotzdem

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