Mondzeug 2


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A full harvest moon rises near the Scituate Lighthouse as a crowd stood on the breakwater next to it to watch it rise. (John Tlumacki/Globe Staff) (bostonglobe)

Das mit dem Mond ist ja nicht so easy. Der bewegt sich sehr schnell und dann auch noch in die andere Richtung als wir denken und sehen nur die Erde dreht sich schneller drunter weg und ein Mondjahr und die Flut und so weiter. Es ist kompliziert. Glaubt es mir. Mit der Dame habe ich schon unzählige Abende unterm Sternenhimmel verbracht mit seltsamen Nerdgesprächen. Mit Sternenkarten in der Hand, Handyapps, Wikipedia, Fachseiten und Planetenmodelle, die sogar rotieren.
Je mehr man darüber sich darüber schlau macht, um so weniger weiß man. Immerhin ist das eine gute Grundlage für noch viel Nerdgespräche unterm Sternenhimmel.
Wir haben es alle schon mal versucht. Den Mond zu fotografieren. Erst da merkt man wie schwierig das ist. Ich knipste ihn mal besonders toll in einer Pfütze. Das war mit einer alten Praktica. Erst bei den Abzügen sah ich : “ Der ist völlig unscharf!“ Ich fokussierte auf die Pfütze, ohne damals zu wissen, dass Objekte im Spiegel genau so weit weg sind wie ihr Original. Als wäre die Pfütze der selbe große Raum. Das ist doch krank. Dann fotografiert man ihn wieder. Den riesigen Mond. Auf dem Foto ist das ein kleiner weißer Fleck. Wir reden von der Mondtäuschung.
Zur Zeit habe ich nicht das richtige Objektiv für irre Mondfotos, da müsst ihr euch an Sven halten.
Sven, der hat die Technik und das Können für tolle Monde und Sterne, wie er schon oft bewiesen hat. Ich glaube ich überlasse ihm einfach das Feld und staune und sage „aah“ und „ooh“.

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Fireworks petards explode in front of the full moon during celebrations for the feast of Saint Leonard, patron of the town of Kirkop, in central Malta, August 18. (DARRIN ZAMMIT LUPI/Reuters) (bostonglobe)

Wo es allerdings noch tolle Mondfotos gibt, dass ist bei the big picture vom Bostonglobe. Also nicht nur die Mondfotossind dort toll, sondern alle Fotos die ihr dort finden könnt. Wenn ihr aber einmal damit anfangt the big picture zu schauen, hört ihr nicht mehr auf. Ich habe euch gewarnt.

Moon Shots

 

Alle Bilder dieser Seite sind von www.bostonglobe.com


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2 Gedanken zu “Mondzeug

  • Sven

    Ja, der „Trick“ für einen „großen“ Mond ist tatsächlich ein deutlich großes Tele oder Zoom (Mindestens 200mm, von da an aufwärts) und einen entfernten Horizont, über/hinter dem der Mond steht – durch den Zoom auf die entfernte Horizontlinie, so dass man dortige Häuser, Bäume, Menschen, whatever „rangezoomt“ aufs Bild bekommt, entsteht die optische Täuschung eines unnatürlich großen Mondes. Weil das Auge nicht weiß, dass das, was da herangezoomt so „nah“ aussieht, in Wirklichkeit weit entfernt war und dadurch die Größenverhältnisse zwischen vermeintlichem „Vordergrund“ (der nur auf dem Bild einer ist, aber in der Realität keiner ist) und dem Mond im „entfernten Hintergrund“ falsch einschätzt 🙂