Übers Wetter reden 1


Ich mag ja ungewöhnliches Wetter. Sturm und Regen, Schnee und Nebel alles ist spannender als „einfach nur so Wetter“. Da zieht es mich besonders nach draußen. Gewitter sind magisch. Die Sonne bricht durch schwarze Wolken, in der Ferne gibt es schon Regen und der Wind zieht herauf. Was man auf Fotos leider nicht sieht und das fehlt dann später besonders ist das plötzliche verstummen der Vögel, das kribbelnde Gefühl auf der Haut durch den Anstieg der Luftfeuchtigkeit. Windstille, bevor er dann so richtig losbricht. Das tTropfen des Regens auf der Kapuze muss man sich dazu denken.
Auch geht dieser ganz eigene Sound den man nur im Schneewald hat einfach verloren.

Wetterumschwung 2

1/80 • f/4.5 • 18.0 mm • ISO 200 NIKON CORPORATION NIKON D60 18.0-55.0 mm f/3.5-5.6

 

Es ist nicht einfach mit der teuren Ausrüstung bei extremen Wetter zu fotografieren um die Gerätschaft nicht zu opfern. Viel zu oft habe ich durch anderes Gepäck die Kamera leider gar nicht dabei. Erstaunlicherweise ist mir oft erst hinterher bewusst, wie gut das Bild dann geworden ist und manchmal fühle ich dann doch diesen Zauber von Wildheit und Ferne. Ob das Ergebnis verwackelt oder superscharf ist, das ist mir dann auch egal.

genau hier (Ile de Oleron/Frankreich)

 


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Ein Gedanke zu “Übers Wetter reden

  • Sven

    Jepp, wenn man sich traut und bereit ist, die Mühe auf sich zu nehmen, bei schwierigem Wetter raus zu gehen – da ist das ja dann meist nicht nur die eigenen Klamotten, sondern auch die regendichte Tasche, Schirm etc, und oft umständliches Gedöns „vor Ort“ (Objektivwechsel bei strömendem Regen ist nichts profanes), immer auch mit dem Risiko, dass trotzdem nicht viel bei rauskommt, bzw. nur eins von 20 Bildern wirklich interessant wird – lohnt sich das oft dennoch. Und wenn es nur das eine von 50 Bildern ist, das einem am Ende aber wirklich den Atem raubt 🙂